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Junggesellenabschied

Biergarten in München, Partynacht in Köln:

Deutschlands beste Städte für den Junggesellenabschied

Mein Job beginnt zwar erst, wenn Braut und Bräutigam vereint sind, doch trotzdem werde ich zuvor immer mal wieder nach meiner Meinung und nach Tipps für einen guten Junggesellenabschied gefragt. Ich sage dann immer, dass das natürlich Geschmackssache ist, schließlich hat ja jeder eine andere Vorstellung davon, was er an diesem speziellen Tag erleben möchte. Der Eine feiert lieber in seiner Heimatstadt und zieht mit den Freunden um die Häuser, der Andere möchte seinen Junggesellenabschied in Köln, München oder Berlin feiern - also möglichst groß und pompös. Zumindest für die letztgenannte Variante sehe ich mich dabei durchaus imstande, ein paar Hinweise zu geben, bin ich doch schließlich schon ein wenig in Deutschland rumgekommen. Ich möchte an dieser Stelle daher einmal die nach meiner Auffassung besten deutschen Städte für die letzte große Party vor der Ehe vorstellen.

München

Gut, was soll ich sagen: Ich als Tölzer finde natürlich, dass es in Deutschland keine bessere Stadt für den Junggesellenabschied gibt als München. Das Nachtleben ist sowieso einmalig – und wirklich, es gibt nicht nur das P1, sondern darüber hinaus unzählige andere Clubs, die jeden Musikgeschmack bedienen und eine Partynacht ermöglichen, die nicht nur der Bräutigam in spe nicht so schnell vergessen wird. Vor allem lässt sich aber auch tagsüber in München viel anstellen. Fußballfans können die Allianz-Arena und das Olympiastadion besichtigen und dort spannende Fakten über den Sport erfahren. Im Olympiastadion dürfen Besucher sogar auf das architektonisch einmalige Dach – und besonders mutige Leute rauschen mit dem Flying Fox über das Spielfeld hinweg. Für eine Verschnaufpause bieten sich die Isar und die zahlreichen Biergärten zum Beispiel im Englischen Garten an, wo die Maß inmitten der Natur genossen werden kann. Und wer Action mag, bucht eine der Raftingtouren auf der Isar, die gleich bei mir vor der Haustür in Bad Tölz beginnen. Eines ist sicher: Langweilig wird es nicht beim Junggesellenabschied in München.

Köln

Ebenfalls immer wohlgefühlt habe ich mich in Köln. Das liegt sicher vor allem an dem Menschenschlag in der Region, nicht umsonst spricht man von den rheinischen Frohnaturen. So zünftig, wie wir Bayern zu feiern wissen, so fröhlich laufen die Partys bei den Kölnern ab. Beides hat meiner Meinung nach etwas, weshalb ein Junggesellenabschied in Köln mit Sicherheit auch eine unvergessliche Sache ist. Tagsüber lässt sich zum Beispiel am Rhein relaxen und der Dom besteigen. Zwar würde ich immer einen bayrischen Biergarten vorziehen, doch muss man den Kölnern mit ihrer Kölsch-Tradition lassen, dass sie es auch verstehen, ein Bier auf eine besondere Art zu genießen. Naja, und für die Partynacht in Köln gibt es dann sowieso mehr als genug Auswahl. Ich würde dazu raten, in einem der unzähligen Brauhäuser zu starten und dann in eines der Szeneviertel weiterzuziehen, zum Beispiel ins Kwartier Latäng, wo sich die jungen Leute rumtreiben und es eine alternative Szene gibt.

Stuttgart

Dass ich ausgerechnet Stuttgart in meine Top 3 aufnehme, mag im ersten Moment ein wenig überraschen. Aber ich muss zugeben, dass ich diese Stadt tatsächlich schätzen gelernt habe. Klar könnte ich jetzt auch Berlin oder Hamburg mit in die Liste der schönsten Städte für einen Junggesellenabschied aufnehmen, aber ich persönlich finde das Besondere und Ungewöhnliche oft interessanter. Deshalb Stuttgart. Wenn es hell ist, lässt sich dort entspannt in der Innenstadt flanieren und in einem der vielen Straßencafés essen oder ein Bier trinken. Auch sind das Mercedes-Benz-Museum und das Porsche-Museum richtig gut gestaltet und für einen Trip unter Männern sicher eine gute Adresse. Und für das Abendprogramm gefällt mir einfach die Partyszene gut, die jung und experimentierfreudig ist. Und deshalb finde ich: Warum nicht mal Stuttgart?

Viel Spaß beim Junggesellenabschied!